Zitate aus der Presse 2012

... Galaschau eines Hochleistungsensembles, die nach der Pause in der naturnahen Sinfonik von Sibelius' Zweiter noch um expressive Tiefe und sinfonische Dichte erweitert wurde: Die Attacke des Vivacissimo-Satzes nahm einem schlicht den Atem, bei allen aufwallenden Emotionen gebot Seal doch immer wieder eine Schärfe der Diktion, eine Strenge und Gerafftheit, die dieser Sinfonie einen selten zu hörenden Dimensionenreichtum bescherte. Wie sehr sich dieser großartige Klangkörper indes auch zurückzunehmen vermag, hatte das CBSO vor der Pause in Mozarts D-Dur-Violinkonzert bewiesen: Prägnant und doch bedachtsam hatte da noch jede Nebenfloskel ihre Botschaft - und Solistin Veronika Eberle nutzte die so bereitete Bühne für Gesanglichkeit und Poesie.

(Christoph Forsthoff in der Welt vom 03.09. über das Picknick-Pferde-Sinfoniekonzert mit Veronika Eberle und dem City of Birmingham Orchestra unter der Leitung von Michael Seal in Redefin)

 

 

...Das war in seiner Gesamtheit von essenzieller Qualität, mit Intensität und hohem Gestaltungswillen musiziert. Veronika Eberle, das Zentralgestirnm taktete sich ein und übernahm vornehmlich bei den romantischen Streicherensembles die erste Geige, deutlich führend, aber immer noch ein Gran Solistin, mit edler Klangschönheit und druckvoller Expressivität. Und das Publikum stand hingerissen.

(Heinz-Jürgen Staszak in der Ostsee-Zeitung vom 30.07., über die Konzerte des Preisträger-Projektes mit Veronika Eberle in Hasenwinkel und Ulrichshusen)

 

 

...Gelungene Premiere der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Rund 180 Musiker haben am Sonntagabend in Neubrandenburg ihr Publikum mit der Mammut-Sinfonie des Komponisten Gustav Mahler (1860-1911) begeistert.

(im Hamburger Abendblatt vom 24.07., über ein Konzert von der Norddeutschen Philharmonie Rostock, der jungen norddeutschen Philharmonie, Eva Maria Riedl, Kinderchören und Chören aus MV und Berlin und Florian Krumpöck in Neubrandenburg)

 

 

...Welch eine ausgefeilte Klangrede, die hier das Klavier, dort das Violoncello in Rede und Widerrede in den Vordergrund spielte! Welch eine Freude der Gemeinsamkeit im Klang und in den Bewegungen der beiden Solisten!

(Michael Baumgartl in der Schweriner Volkszeitung vom 24.07., über ein Konzert von Daniel Müller-Schott und Milana Chernyavska in Schwerin)

 

 

..Nach einer leidenschaftlich gespielten „Egmont“-Ouvertüre reißt Bruno Leonardo Gelber das Publikum zu Ovationen hin. Der argentinische Weltstar legt ins dritte Beethoven-Klavierkonzert mit dem Auskosten jedes Details eine Bandbreite von Gefühl, die der Musik noch durch die sprudelndsten Arpeggien und selbstbewusstesten Gesten Tiefe und Sensibilität gibt.

(in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 23.07., über das Picknick-Pferde-Sinfoniekonzert mit Bruno Leonardo Gelber und der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz in Redefin)

 

 

Ein bisschen Euphorie darf schon mal sein. Scheuen wir uns also nicht, das Festspiele-Konzert am vergangenen Sonntag in Stralsunds Großem Haus des Theaters Vorpommern als musikalische Sternstunde zu bezeichnen. [...] Selten hörte man Mozart so inspiriert, so lustvoll und hinreißend musiziert...

(Ekkehard Ochs in der Ostsee-Zeitung vom 17.07., über ein Konzert des Friends-Projektes mit Veronika Eberle und dem Münchner Kammerorchester unter Christoph Poppen in Stralsund)

 

 

...Mit faszinierender Intensität in jedem Ton stellten die vier polnischen Künstler diese Tagebuchblätter dar. Sie nutzten jede Möglichkeit der Partitur zu mitreißender Gestik: die Härte des Rhythmus' und energische Kraft ebenso wie melodiösen Schmelz. Das Publikum nahm das Werk mit stürmischem Beifall und Bravorufen auf!...

(Michael Baumgartl im Nordkurier vom 16.07., über ein Konzert mit dem Meccorre Streichquartett in Hohenzieritz)

 

 

...Tschaikowskis Sinfonie Nr. 6 mit der Bezeichnung "Pathétique" mehr als das Erwartbare abzuringen scheint kaum noch möglich. Und da führte uns Sanderling einen der anrührendsten musikalischen Tode vor, die man an dieser Stelle hören konnte. Das Publikum wusste die große Kunst mit viel Beifall zu würdigen.

(Detlef Stapf im Nordkurier vom 10.07., über ein Konzert mit der Dresdner Philharmonie unter Michael Sanderling in der Konzertkirche Neubrandenburg)

 

 

...Ein grandioses Ereignis! Da war eine einzigartige Geigerin mit einem besonderen Dirigenten zusammengetroffen...

(Michael Baumgartl im Nordkurier vom 10.07., über ein Konzert mit Viviane Hagner und dem Philharmonischen Orchester Heidelberger unter Cornelius Meister in Ulrichshusen)

 

 

...Der grandiose Höhepunkt des Programms aber wurde Tschaikowskys 5. Sinfonie in e-Moll zum Abschluss. Mit magischer Intuition und auf die Dramatik des Ganzen gerichteter Vorausschau richtete Gabriel Feltz ein Werk von unglaublicher Ausstrahlung auf. Jede Nuance lotete er bis an die Grenze ihrer Möglichkeit aus, das Tempo, die Dynmamik, die Kontraste...

(Michael Baumgartl im Nordkurier am 03.07., über das Konzert des Sitkovetsky Trios und des Konzerthausorchesters Berlin unter Gabriel Feltz in Ulrichshusen)

 

 

...Wie schon vor zwei Jahren hatten sich die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ein organisatorisch wie logistisch wieder perfekt funktionierendes Veranstaltungs-Menü einfallen lassen. Dies mit einer Tageskarte, die den kollisionslos wandelnden großen Hörer-Gruppen zwischen Schloss, Festscheune und Zelt abwechslungsreiche Kost servierte und auf vier Konzerte zu insgesamt acht unterschiedlichen Konzerthälften sehr sinnvoll portionierte Angebote machte. Übersättigung ausgeschlossen!...

(Ekkehard Ochs in der Ostsee-Zeitung vom 03.07., über das Wandelkonzert anlässlich des 50. Geburtstages der Deutschen Stiftung Musikleben in Ulrichshusen)

 

 

...Konzertangebote mit Erfolgsgarantie gehören zum Standard der Festspiele MV. Und dies auf einem Level, der nationale und internationale Vergleiche nicht nur nicht zu scheuen braucht, sondern sie mittlerweile längst mitbestimmt. Jüngstes Beispiel: das Kammerkonzert mit dem Trio con Brio (Kopenhagen) in Prerows Seemannskirche. [...] mit traumhaft selbstverständlichem Zusammenwirken, bis ins feinste gestalterisch ausgearbeitetem Detail, abgeklärt und dennoch - fern jeglicher Routine - geprägt von stets spontan wirkender, zündender Ursprünglichkeit...

(Ekkehard Orchs in der Ostsee-Zeitung Ribnitz-Damgarten vom 30.06., über das Konzert des Trio con Brio Copenhagen in der Seemannskirche Prerow)

 

 

...Spannung pur mit großen sinfonischen Bögen, stringenten, äußerst elastischem Musizieren und einer geradezu körperlich spürbaren Ballung von enormer Kraft und klanglicher Intensität. Dazu die gleichermaßen faszinierend agierende „achtsaitige Riesengeige“ (Brahms) zweier Solisten, deren fantastisches Zusammenwirken untereinander und mit dem Orchester für dauerhafte Glücksmomente sorgte...

(Ekkehard Ochs in der Ostsee-Zeitung vom 26.06., über das Konzert von Lisa Batiashvili und Truls Mørk mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in Stolpe)

 

 

...die große melodramatische Geste einer Passacaglia samt hochexpressiver Solokadenz einerseits und ein Finale, das mit teils bissiger, kantiger und diabolischer Fröhlichkeit alle Beschwörungen eines zukunftfrohen Volksfestes – so gängige Lesart – Lügen straft. Eine Interpretation von stärkster Eindringlichkeit und Überzeugungskraft...

(Ekkehard Ochs in der Ostsee-Zeitung vom 25.06., über das Konzert von Veronika Eberle und dem NDR Sinfonieorchester in Ulrichshusen)

 

 

...Das Geheimnis der Kunst der Vilde Frang besteht darin, es gar nicht mehr nötig zu haben, auf technische Perfektion und musikalischen Glanz zu zielen. Die stehen ihr fraglos zur Verfügung und sind ihr nur Fundament für die nuancierte Vielfalt des Ausdrucks, aber nicht in bloß wechselnder Mannigfaltigkeit, sondern in einer intelligent konzipierten emotionalen Logik, in der sich die Wahrhaftigkeit einer lebensechten Dialektik formiert...

(Heinz-Jürgen Staszak in der Ostsee-Zeitung vom 25.06., über das Rezital von Vilde Frang in Groß Schwansee)

 

 

...Mit Viola und Akkordeon verpassen zwei dänische Instrumentalisten den Musikstücken neue Gewänder in ungewöhnlichen Farben. Asbjørn Nørgaard und Andreas Borregaard sind das Duo „Inviolata“ – und meisterhafte Virtuosen...

(Michael Baumgartl im Nordkurier vom 22.06., über das Konzert des Duos Inviolata in Waren/Müritz)

 

 

...Der Wechsel der eher luftigen Melodien Vivaldis hin zu den dramatischen, schwermütigen, dann wieder lebensfrohen Klängen Piazzollas in der ersten Konzert-Hälfte ist grandios gelungen...

(Michael Meyer in der Ostsee-Zeitung vom 19.06., über das Konzert der Camerata Bern und Mark O’Connor in Rostock)

 

 

...Die Agilität des Trios für Oboe, Fagott und Klavier von Francis Poulenc und des Septetts für Bläser, Viola und Cello von Alexandre Tasman bekam eine so brillante Heiterkeit, auch einen Hauch französischer Komödie, dass sie einem schier den Atem nahm...

(Michael Baumgartl in der Schweriner Volkszeitung vom 16.06., über das Konzert des Carnegie-Hall-Projektes in Schwerin)