Vitt, Kapelle Vitt
Vitt, Kapelle Vitt
Am stürmischen Kap Arkona befindet sich, versteckt zwischen den Kreidefelsen, das kleine Fischerdörfchen Vitt. Hier hielt Gotthard Ludwig Kosegarten (1758-1818), Pfarrer, Schriftsteller und Begründer des ,Mythos Rügen‘, in den Sommermonaten seine berühmten Uferpredigten unter freiem Himmel. Um die Gottesdienste auch bei schlechter Witterung stattfinden lassen zu können, veranlasste Kosegarten 1806 den Bau der achteckigen Uferkapelle. Sechs Spitzbogenfenster lassen das Innere der kleinen Kapelle im Licht erstrahlen. Die Wände sind weiß getüncht und das Dach mit Reet gedeckt. Die Ausstattung der Kapelle ist sehr schlicht gehalten: ein Kanzelaltar aus dem Jahre 1882 und ein gusseisernes Kruzifix. Über dem Altar befindet sich außerdem eine Kopie des Gemäldes „Petrus auf dem Meer“ von Philipp Otto Runge. Das Original befindet sich in der Hamburger Kunsthalle. Seit 1990 schmückt den Innenraum überdies das Wandgemälde „Menschen im Sturm“ des italienischen Malers Gabriele Mucchi, einer der bedeutendsten Vertreter des italienischen Realismus.
Vitter Straße
18556 Vitt
Routenplaner






























