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| | | Christoph Eschenbach | |
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| |  Eric Brissaud klein.jpg) | | (c) Eric Brissaud |
Christoph Eschenbach gehört heute zu den international führenden Dirigenten. Er debütierte in dieser Tätigkeit 1972, seine erste Oper war 1978 »La Traviata«. Bereits 1981 wurde er Principal Guest Conductor beim Tonhalle-Orchester Zürich, dessen Chefdirigent er von 1982 bis 1986 war. Es folgten Positionen als Music Director der Houston Symphony von 1988 bis 1999, als Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters von 1998 bis 2004 und als Music Director des Ravinia Festivals von 1994 bis 2003.
Seit 2000 leitet Eschenbach als Music Director das Orchestre de Paris und seit 2003 das Philadelphia Orchestra. Zudem gastiert er als Opern- und Konzertdirigent mit den internationalen Spitzenorchestern in zahlreichen Ländern der Welt. Vor Beginn seiner aufsehenerregenden Dirigentenkarriere war Christoph Eschenbach bereits ein erfolgreicher Solokünstler. Im Alter von elf Jahren gewann er die renommiertesten Wettbewerbe und hatte sich schon 1965 als wichtigster Konzertpianist im Deutschland der Nachkriegszeit etabliert.
Sein US-Debüt gab er 1969 mit dem Cleveland Orchestra unter George Szell. Auch als Liedbegleiter, Kammermusiker und Förderer junger Talente ist Christoph Eschenbach heute tätig und gilt mit seiner Kreativität und seiner schier unerschöpflichen Energie als »einer der besten Musiker unserer Zeit«. Sein Repertoire beinhaltet lückenlos Werke aller Epochen bis hinein ins 21. Jahrhundert; besonders der Aufführung neuer Kompositionen hat Christoph Eschenbach sich mit Begeisterung verschrieben.
Sowohl als Dirigent wie auch als Pianist war Eschenbach an zahlreichen CD-Einspielungen beteiligt, die bei bekannten Labels wie Decca, Sony, EMI, RCA Red Seal, Teldec oder Virgin Classics erschienen. Im Mai 2005 startete Eschenbach gemeinsam mit dem Philadelphia Orchestra und dem finnischen Label Ondine eine dreijährige Zusammenarbeit, die bisher erschienenen CDs beinhalten u.a. Werke von Bartók, Tschaikowsky und Mahler. Zudem spielte Eschenbach moderne Kompositionen von Schönberg, Schnittke, Arthur Lourié, Philip Glass, John Adams und Matthias Pintscher ein.
Für seine Verdienste wurde Christoph Eschenbach vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Orden der französischen Légion d’honneur, dem Bundesverdienstkreuz für außerordentliche Leistungen als Dirigent und Pianist im Jahr 2002 sowie mit dem Titel »Commandeur dans l’Ordre des Arts et des Lettres« im Jahr 2006.
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Konzert:
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