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  Johannes Moesus 
   
 (c) Christoph Hellhake
(c) Christoph Hellhake
Johannes Moesus hat sich als Spezialist für ausgefallene Sinfonik des 18. und 19. Jahrhunderts allgemeine Anerkennung erworben. Darüber hinaus wird er nicht von ungefähr für seine Mozart-Interpretationen gefeiert, gilt doch die Liebe des Dirigenten nicht erst seit seiner Wiener Studienzeit neben dem klassisch-romantischen Repertoire der Musik der Wiener Klassik. In seinen mitreißenden, historisch informierten Interpretationen beweist er klares Stilgefühl.
Seine intensive Beschäftigung mit der Musik der Ludwigsluster Klassik begann mit einem Festkonzert zum 200. Todestag des Komponisten Antonio Rosetti, das er 1992 in Ludwigslust dirigierte. Seither hat sich Johannes Moesus durch zahlreiche CD-Produktionen – aktuell die bei cpo erschienene Produktion der großen Rosetti-Oratorien „Jesus in Gethsemane„ und „Halleluja“ in Zusammenarbeit mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem NDR – und in Konzerten erfolgreich für die Wiederentdeckung dieses Komponisten eingesetzt, den er in Beziehung zu seinen berühmteren Zeitgenossen Haydn und Mozart setzt. Johannes Moesus ist Gründer der Rosetti-Festtage im Ries und Präsident der Internationalen Rosetti-Gesellschaft e.V. Die Beschäftigung mit Rosetti weckte die Neugier des Dirigenten auch auf andere weniger bekannte Komponisten der Klassik wie Kalliwoda, Hoffmeister, Witt und von Winter, denen er weitere CD-Produktionen widmete.
In seinen sorgfältig konzipierten Programmen verbinden sich Werke auch unterschiedlicher Stilepochen zu spannungsreichen musikalischen Aussagen. Große Erfolge verzeichnet er darüber hinaus als Moderator eigener Konzerte mit integrierten Werkeinführungen und als Dirigent von Kinderkonzerten.
Nach Studienjahren an den Musikhochschulen von Hannover, Frankfurt und Wien bei Karl Österreicher, Helmuth Rilling und Franco Ferrara begann Johannes Moesus seine Karriere in Frankfurt und Stuttgart. Er arbeitete mit namhaften nationalen und internationalen Orchestern zusammen, darunter das Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks, das Rundfunkorchester Kaiserslautern des SWR, das Berner Symphonie-Orchester, das Spanische Nationalorchester Madrid, die Ungarische Nationalphilharmonie Budapest und zahlreiche Kammerorchester wie das Stuttgarter Kammerorchester, das Folkwang Kammerorchester Essen, die Bayerische Kammerphilharmonie und das Orchestre de Chambre de Lausanne. Als Gast der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Jenaer Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Hamburger Symphoniker, des Kurpfälzischen Kammerorchesters und des Südwestdeutschen Kammerorchesters zählt er Solisten wie Dieter Klöcker, Ingolf Turban, Wolfgang Meyer, Anton Steck, Yorck Kronenberg, Wolfgang Emanuel Schmidt, Marie Luise Neunecker und Radovan Vlatkovič zu seinen musikalischen Partnern.
Sein breitgespanntes und farbiges Repertoire auf dem Gebiet der Sinfonik, der Kammerorchester-Literatur und der Chorsinfonik, der ein wichtiger Teil seines Interesses gehört, spiegelt sich in seiner stetig anwachsenden Diskographie wider. So erschienen beim Label TACET Rossinis "Petite messe solennelle", Sinfonien des Sturm und Drang (Mozart, Haydn, Vanhal) und eine erste CD mit Orchesterwerken Antonio Rosettis. Aus seiner Aufnahmetätigkeit mit den Hamburger Symphonikern für MDG resultierten vier CDs (Rosetti, Witt, Kalliwoda). Weitere international gefragte Produktionen hat Johannes Moesus mit dem Solohornisten der Berliner Philharmoniker, Radek Baborak, für ARTE NOVA (Rosetti), mit den Hornisten Sarah Willis und Klaus Wallendorf, ebenfalls Berliner Philharmoniker, für cpo (Rosetti), mit Ingolf Turban für cpo (Reinecke), mit Yorck Kronenberg (Wölfl) und mit dem bekannten Klarinettisten Dieter Klöcker für cpo (Backofen, Goepfert) und ORFEO (von Winter, Hoffmeister) geleitet. Weitere CDs mit unbekannten Werken auch der Früh- und Hochromantik sind in Vorbereitung.
Mit Rundfunkanstalten im In- und Ausland arbeitet Johannes Moesus regelmäßig zusammen. Der Norddeutsche Rundfunk, der Südwestdeutsche Rundfunk, der Bayerische Rundfunk, der Mitteldeutsche Rundfunk und der Deutschlandfunk/Deutsche Welle, der Schweizer und der Tschechische Rundfunk haben seine Konzerte produziert, aufgezeichnet oder live übertragen.
 
   
Konzert:

 Internetadresse:  www.johannes-moesus.de 
 
 
  
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