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  Ludwigslust, Goldener Saal im Schloss 
   
 
Hätte der französische Sonnenkönig mit Versailles nicht den Neid aller europäischen Adelshäuser geweckt, gäbe es statt der Konzerte im spätbarocken Schloss Ludwigslust heute wohl eher Kammermusik im hölzernen Jagdschloss von Klenow.
1754 gab Herzog Christian Ludwig II. dem kleinen Gut Klenow seinen Namen und sein Sohn Friedrich der Fromme begann ab 1763 damit, den Schweriner Hof hierher zu verlegen. Das Schloss wurde 1772-1776 durch den Hofbaumeister Johann Joachim Busch in Anlehnung an das große Vorbild von Versailles errichtet. Es ist bis heute Mittelpunkt einer vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage. Obgleich die Hofhaltung im Jahre 1837 wieder nach Schwerin zurückkehrte, blieb das Schloss beliebte Jagd- und Sommerresidenz. Im Mitteltrakt liegt der Goldene Saal. Er war Spielort der „Mecklenburg-Schwerinschen Hofkapelle“ und wird bis heute wegen seiner festlichen Pracht und hervorragenden Akustik geschätzt. Durch den Einsatz von lichtem Grau und Gold strahlen die Räume eine dezente Noblesse aus. Oft verbirgt sich dahinter allerdings kostengünstiges Pappmaché: Selbst Statuen und Büsten wurden in der herzoglichen Kartonfabrik hergestellt. Sehenswert ist auch der durch Peter Joseph Lenné gestaltete Schlosspark. So nennt man Ludwigslust auch gerne liebevoll das "Mecklenburgische Versailles".

Anfahrt:
Ludwigslust ist über die A24, Ausfahrt Ludwigslust und dann über die B106 zu erreichen. Das Schloss liegt im Zentrum der Stadt und ist ausgeschildert.

Adresse:
Schlossfreiheit
19288 Ludwigslust
 
   
Konzert:

 Internetadresse:  www.schloss-ludwigslust.de 
 
 
  
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